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Vorschau auf die 42. Tagung

Willkommen


Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde,
verehrte Gäste,

ganz herzlich lade ich zur 40. Gemeinsamen Tagung der Bayerischen Urologenvereinigung und der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie nach Erlangen ein.

Prof. Dr. med. Bernd Wullich
Prof. Dr. med. Bernd Wullich

Diese länderübergreifende Tagung hat eine tief verwurzelte Tradition und gewinnt ihren Charme aus der Mischung von Wissenschaft und praktischer Urologie, inspirierenden Gesprächen in einer angenehmen Atmosphäre und vielen persönlichen Begegnungen.

Erlangen war bereits bei der 20. gemeinsamen Tagung Gastgeber, und es ist mir eine besondere Ehre, wiederum eine Jubiläumsveranstaltung in Erlangen organisieren und durchführen zu dürfen. Da gerade die Urologie wesentlicher Initiator medizintechnischer Innovationen war und ist und umgekehrt die Weiterentwicklung unseres Faches untrennbar mit den Fortschritten in der Medizintechnik verbunden ist, stellt die Stadt Erlangen als Universitätsstadt
und Zentrum der Medizintechnik einen idealen Treffpunkt für diese Veranstaltung dar. Dieser Standortvorteil und die gute Erreichbarkeit der Kongresshalle mit kurzen Wegen geben beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Veranstaltung. Ferner laden die Stadt mit ihrer reizvollen Umgebung und ihren sympathischen Menschen zu einem Besuch ein und versprechen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Ein besonderes Anliegen meiner Präsidentschaft gilt der Nachwuchsgewinnung und seiner Förderung. Die Begeisterung junger Menschen für unser Fach ist essenziell für dessen Erhalt und konsequenter Weiterentwicklung. Und dabei sollte es schon aus fachimmanenten Gründen nicht schwierig sein, junge Leute für unser Fach zu begeistern. Die Urologie deckt ein weites Spektrum an konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten ab, sie beschäftigt sich mit Erkrankungen aller Altersgruppen unserer Gesellschaft, vom Neugeborenen über Kinder, Jugendliche, junge und alte Erwachsene, und sie ist in vielen ihren Bereichen hoch innovativ aufgestellt. Damit haben wir einerseits eine große Chance, die Eigenständigkeit unseres Fachgebietes immer wieder unter Beweis zu stellen, andererseits aber auch als wichtige Partner in der interdisziplinären Betreuung vieler Patienten mit komplexen Erkrankungen aufzutreten.

Das wissenschaftliche Programm soll dem breiten Themenspektrum der Urologie gerecht werden und konfrontiert Sie mit den wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Neuerungen unseres Faches. Wir wollen erstmals auf unserer Tagung interaktive Plenarsitzungen zu wichtigen Themen der Urologie anbieten. Diese interaktiven Sitzungen sollen Gelegenheit zu intensiver Kommunikation zwischen Vortragenden und Zuhörerschaft bieten.

Wir wollen uns auch mit neuen Themen in der Urologie beschäftigen, wie der „Jungensprechstunde“, der Sexualmedizin oder den Aspekten sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus soll unseren jungen forschenden Mitarbeitern eine besondere Plattform geboten werden, damit sie ihre Forschungsergebnisse in angemessener Weise vorstellen können. So erhalten sie Gelegenheit, ihre erfolgreich auf internationalen Tagungen präsentierten Arbeiten in einer eigenen Sitzung auf unserem gemeinsamen Kongress vorzutragen, wofür für ausgewählte Beiträge auch Stipendien ausgelobt werden.

Ein großes Anliegen neben den wissenschaftlichen Sitzungen ist die Aus- und Weiterbildung, was durch ein entsprechendes Angebot der Akademie der Deutschen Urologie sowie der GeSRU aufgegriffen und durch die Möglichkeit, an einer Reihe von Workshops zu verschiedensten Themen wie kardiopulmonale Reanimation und Ultraschall teilzunehmen, abgerundet wird.

Für die Fort- und Weiterbildung im pflegerischen Bereich ist wie bei den bisherigen Veranstaltungen auch ein ganzer Tag vorgesehen. Hier wird es wiederum ein breites Angebot für die Pflege geben, sich mit den Innovationen in der Urologie vertraut zu machen.

Für ein erfolgreiches Programm benötigen wir die Unterstützung der Industrie und der Wirtschaft. Das Ambiente der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen bietet ideale Voraussetzungen, um bewährte und neue Produkte zu präsentieren und in ein fachliches Gespräch zu kommen.

Last but not least soll unser Rahmenprogramm Ihnen die Gelegenheit geben, die Liebenswürdigkeit unserer Stadt Erlangen und ihrer Umgebung zu erleben. Erlangen im Herzen Frankens ist eine von den französischen Hugenotten geprägte Stadt, was die besondere Atmosphäre dieser Stadt kennzeichnet.

In diesem Sinne darf ich Sie ganz herzlich willkommen heißen, und ich freue mich auf Ihre persönliche Teilnahme, Ihre fachliche Mitgestaltung und den gemeinsamen gedanklichen Austausch

Ihr Univ. Prof. Dr. med. B. Wullich
Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Erlangen